Künstlerische Leitung

Johannes Moesus

Joh. Moesus

Johannes Moesus studierte an den Musikhochschulen von Hannover, Frankfurt (bei Helmuth Rilling) und Wien (bei Karl Österreicher) und war von 1984 bis 1991 Leiter des Figuralchors der Gedächtniskirche Stuttgart. Er gründete 1991 den Brahms-Chor Stuttgart, dem er 10 Jahre lang als künstlerischer Leiter vorstand. 

Er arbeitete mit namhaften nationalen und internationalen Orchestern zusammen, darunter das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, das Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, das Berner Symphonie-Orchester, das Spanische Nationalorchester Madrid, die Ungarische Nationalphilharmonie Budapest und zahlreiche Kammerorchester wie das Zürcher Kammerorchester, das Stuttgarter Kammerorchester, die Bayerische Kammerphilharmonie, die Hamburger Symphoniker und andere. Mit Rundfunkanstalten im In- und Ausland arbeitet er regelmäßig zusammen. 

Er verfügt über ein breit gespanntes Repertoire auf dem Gebiet der Chorliteratur, der Sinfonik, der Kammerorchester-Literatur und der Chorsinfonik, welches sich in seiner stetig anwachsenden Diskographie widerspiegelt. 

Beim Label TACET sowie bei cpo erschienen unter anderem Werke von Rosetti und seiner Zeit. 

Seit 1997 ist Johannes Moesus Präsident der Internationalen Rosetti-Gesellschaft e.V. und setzt sich als künstlerischer Leiter der von ihm gegründeten .Rosetti-Festtaqe im Ries" für die Wiederentdeckung dieses Komponisten ein. Seit 1. Januar 2012 ist Johannes Chefdirigent des Bayerischen Kammerorchester Bad Brückenau.

Christoph Mehner

Christoph Mehner

 

Christoph Mehner wurde nach dem Studium der Kirchenmusik in Leipzig 1984 Preisträger des "Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Orgelwettbewerbs". 

Von 1984 bis 1986 war er Kirchenmusiker am Freiberger Dom und von 1986 bis 1987 als Organist am Gewandhaus Leipzig tätig. Zugleich bekleidete er eine DozentensteIle für Orgelspiel an der Hochschule für Musik in Leipzig und an der Kirchenmusikschule Halle. Nach seiner Übersiedlung nach Westdeutschland übernahm er von 1988 bis 1992 die Stelle als Kirchenmusiker in Hamm-Herringen (NRW) und ist seit 1992 in derselben Position in Ehingen/Donau tätig. 1988 gründete er das Herringer Vokalensemble. Von 2002 bis 2004 war er künstlerischer Leiter des Brahms-Chors Stuttgart. 

Er ist ständiger Gast beim Mitteldeutschen Rundfunk in Leipzig und konzertiert als Organist, Cembalist und Chorleiter in europäischen und nordamerikanischen Musikzentren sowie in Israel und Südafrika.

 

Benjamin Lack

Benjamin Lack

Benjamin Lack ist Domkapellmeister an St. Nikolaus in Feldkirch und Dirigent des Symphonieorchesters des Landeskonservatoriums für Vorarlberg. 

Seit 2005 ist er künstlerischer Leiter des Brahms-Chors Stuttgart. Darüber hinaus leitet er den Kammerchor Feldkirch und den Bregenzer Festspielchor. Neben seinen Aufgaben als Chor- und Orchesterleiter ist er Dozent für Chor- und Ensembleleitung am Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch. Ein Lehrauftrag an der Musikhochschule Stuttgart rundet sein Aufgabenfeld ab. 

Lack studierte Schulmusik, Horn und Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, u.a. bei Thomas Hauschild, Dieter Kurz, Helmuth Wolf und Per Borin, sowie an der Universität für Musik Wien bei Marc Stringer. Benjamin Lack war Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates. Er absolvierte mehrere Meisterkurse bei namhaften Dirigenten und Orchestern, u.a. bei Mariss Jansons in Wien und bei Kurt Masur mit dem Orchester  der Beethovenhalle Bonn. 

Zu seinem vielfältigen Repertoire gehören neben symphonischen Werken von Brahms, Beethoven, Schumann, Dvorak u.a. die oratorischen Werke von Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn, Mozart. Innerhalb seiner Chorarbeit widmet sich Lack der A-cappella-Literatur von der Renaissance bis zur Moderne. 

Mit dem Kammerensemble der Hochschule Stuttgart hat Lack Werke der klassischen Moderne, u.a. Strawinskys Dumbarton Oaks und Concerto in Re, von Hindemith, Blacher, Milhaud ebenso wie Werke der Klassik und des Barock zur Aufführung gebracht. 

Im Bereich Musiktheater war Benjamin Lack für die Dirigenten Carlo Rizzi, Dietfried Bernet, Kirill Petrenko und Ulf Schirmer im Rahmen der Bregenzer Festspiele und am Landestheater Vorarlberg für die Choreinstudierung verantwortlich. Im Sommer 2011 dirigierte er beim Festival "Montafoner Sommer" Telemanns Oper Pimpinone. In der Spielzeit 2011/12 wird Benjamin Lack die Oper Dido und Aeneas von Henry Purcell am Landestheater Vorarlberg in Kooperation mit dem Konservatorium Feldkirch dirigieren.

Fabian Wöhrle

Fabian Woehrle

Fabian Wöhrle schloss sein Kirchenmusikstudium (B+A) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart im Frühjahr 2009 mit Auszeichnung in den Fächern Chor- und Orchesterleitung ab. Prägende Lehrer waren hierbei Prof. Bernhard Haas (Orgel), Prof. Dieter Kurz (Dirigieren), Isolde Assenheimer und Gisela Krenkel (Gesang). Neben Tutorien in den Fächern Dirigieren und Generalbass wirkte er als Sänger bei Produktionen diverser Vokalensembles mit, so im Württembergischen Kammerchor und circus musicus (Prof. Dieter Kurz), im Vokalensemble für Neue Musik v.act (Prof. Angelika Luz), im Kammerchor Stuttgart (Frieder Bernius), im Ensemble „stimmkunst“ (Kay Johannsen) und bei der Rheinischen Kantorei (Hermann Max).

Als Cembalist und Organist war er von 2007-2011 Mitglied im „Ensemble Cordial“, das auf barockem Instrumentarium vornehmlich Triosonaten unbekannter süddeutscher Meister erarbeitet. Die Mitglieder dieses Ensembles sind Stipendiaten bei „Live-Music-Now“, traten bei Festspielen auf (u.a. Europäische Kirchenmusik 2011) und produzierten für den SWR.

Als Leiter des Esslinger Kammerchors (2005-2014) und Organisator von ad-hoc-Chorprojekten hat Fabian Wöhrle neben a-cappella-Musik auch chorsinfonisches Repertoire dirigiert, so beispielsweise Händels Messiah, Bachs Matthäus-Passion, Beethovens Messe in C-Dur und Mendelssohns Paulus.

Das Dirigierstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei den Professoren Anthony Bramall und Gunther Kahlert endete im Frühjahr 2011 und enthielt die Möglichkeit, als Dirigent und Korrepetitor mit den Jenaer Philharmonikern, am Landestheater Eisenach („Das Feuerwerk“ - Koproduktion mit der Musikhochschule Weimar, Assistenz und Nachdirigate) und am Deutschen Nationaltheater Weimar (Korrepetition von Eugen Onegin und der Choroper „Angst“) zu arbeiten.

Ab der Spielzeit 2010/11 war er als Assistent des Chordirektors mit Dirigierverpflichtung und Verpflichtung zur Solorepetition am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Im Frühjahr 2012 erarbeitete er als Gastdirigent der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg neben dem Kindermusical „Nola Note auf Orchesterreise“ ein symphonisches Abendprogramm mit Werken von Dvorak (Amerikanische Suite), Honegger (Pacific 231) und Mussorgsky (Bilder einer Ausstellung). Zudem ist er seit 2012 Orchesterdozent bei der Kinder-und Jugendfreizeit des IAM in Eschwege.

Seit April 2014 Bezirkskantor an der Stadtkirche Ludwigsburg und Leiter des Göppinger Kammerchors, seit April 2015 auch des coro per resistencia Nürtingen.

Ab Januar 2016 übernimmt Fabian Wöhrle die künstlerische Leitung des Brahms-Chores Stuttgart e.V.